Frische Berner – Neuigkeit: Mitwirken an der Zukunft Berns

Fundierter Bericht, das Lesen lohnt sich.


Seit Ende August läuft die öffentliche Mitwirkung zum Stadtenwicklungskonzept STEK 2016.


Klick HIER: zum Bericht Mitwirken an der Zukunft Berns

http://www.journal-b.ch/de/082013/politik/2536/Mitwirken-an-der-Zukunft-Berns.htmMitwirken an der Zukunft Berns

Der Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!

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Frisch aus Bern – topaktuell: Autonomer Buchhandel «hat eine Zukunft»

Lesenswerter Artikel über ein interessantes Berner Topic.


Mit dem Jahreswechsel übergibt Gurli Jensen, die aktuelle Besitzerin der Zytglogge-Buchhandlung, den Laden ihrer Nachfolgerin. Dies ist der Moment für einen Rückblick und eine Bilanz.


Hier: zur ausserordentlich tollen Eheringe-News Autonomer Buchhandel «hat eine Zukunft»

http://www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2249/Autonomer-Buchhandel-«hat-eine-Zukunft».htmAutonomer Buchhandel «hat eine Zukunft»

Dem Autor ist die Kunst gelungen ein komplexes Thema interessant und lehrreich nahe zu bringen.

Aus Zürich – aktuelle Neuigkeit: Hat Ethik eine Zukunft?

Der Text trifft den Nagel auf den Kopf

 

Daniel Vasella verdiente zeitweise einen Franken pro Sekunde – Tag und Nacht – oder pro Stunde den Monatslohn einer Verkäuferin. Er akzeptiert nach seinem Rücktritt ein mehrjähriges Konkurrenzverbot, welches «marktgerecht» entschädigt werden soll.

Die Firma Goldman Sachs hat jedem Mitarbeitenden im vergangenen Jahr im Schnitt 431‘000 Dollar an Lohn und Bonus gezahlt.

Hat die Ethik in einem solchen Umfeld auch in Zukunft eine Chance? Wir meinen ja.  

Parallel zu diesen und vielen ähnlichen Schlagzeilen nimmt auch das Bedürfnis nach einer Neubestimmung der Wertmassstäbe und Sinnorientierung in unserem Leben und der Ruf nach Ethik in der Wirtschaft zu. Stellvertretend dafür der Titel des Kommentars in der Berner Zeitung vom 20. Dezember 2012: „Bei der UBS braucht es wieder Kaufmanns-Ehre“.

Um diesem Ruf nach Ethik in der Wirtschaft gerecht zu werden, suchen Politikerinnen und Politiker nach Rezepten, wie zum Beispiel die Abzocker-Initiative und der dazugehörige Gegenvorschlag, die Initiative 1:12, die Abschaffung der Pauschalbesteuerung oder die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer und vielen anderen mehr. Andere Sichten auf diese Problematik bringen nun der KV Bern und KV Zürich am diesjährigen Impulsanlass am Mittwoch, 20. März 2013 am GDI Gottlieb Duttweiler Institute (Anmeldung: http://www.kvz.ch/gdi) ein. Neben der Politik interessieren uns einerseits die aktuellen Resultate aus Wissenschaft und Forschung und andererseits die konkrete Umsetzung in der Unternehmensführung. Folgende Fragen stehen im Zentrum:

  • Was können wir mit Verantwortungsbewusstsein, Anstand, Integrität, oder gar Moral erreichen?
  • Lassen sich unternehmerische Gewinnerzielung und ethisch korrektes Verhalten miteinander vereinbaren oder widersprechen sie sich?
  • Ist Ethik im unternehmerischen Alltag ein Hemmschuh oder ein Erfolgsfaktor?
  • Was hat Ethik mit mir und meinem persönlichen Handeln und Verhalten im beruflichen (und privaten) Alltag zu tun?

Unsere Referentinnen und Referenten am 20. März 2013 im GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon:

Den Einstieg macht David Bosshard. Als CEO des Gottlieb Duttweiler Institute ist er Stammgast an unseren Impulstagungen. Sein Thema: „Welche Werte für die Arbeitswelt für morgen?“.

Im Anschluss referiert Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, unter dem Titel „Wirtschaft und Ethik – ein Modell humaner Ökonomie“:

“Der Einzelne agiert in kooperativer Absicht in Kenntnis der Ziele und Regeln, er erkennt sie damit an, er will, dass sein Handeln einen kooperativen Beitrag leistet, und ist damit auch je individuell verantwortlich. Jedes Individuum trägt seinen Teil der Verantwortung für kooperatives Handeln, je nach Relevanz des eigenen Beitrags. Die Konzeption individueller Rationalität verlangt, dass ich meine Handlung nicht als Mittel der Optimierung meiner Konsequenzen allein betrachte, sondern als Teil einer gemeinsamen Praxis, die ich aber dann wiederum durchaus bezogen auf meine eigenen Interessen beurteilen kann. Ich wähle die einzelnen Handlungen so, dass sie sich in die von mir gewünschte kollektive Handlung einfügen, in der Erwartung, dass die anderen beteiligten Personen in gleicher Weise kooperativ motiviert sind, also ihrerseits bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen, dass die gemeinsame kooperative Praxis realisiert wird.” (Quelle: Julian Nida-Rümelin, „Verantwortung“, Reclam Taschenbuch, 2011)

Portrait Daniela Merz

Wie das Modell einer „Unternehmerisch geführte Sozialfirma” funktioniert, demonstiert uns anschliessend Daniela Merz, Leiterin der Sozialfirma „DOCK Gruppe AG “ in St. Gallen:  

“Sozialfirmen sind Unternehmen, die mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten soziale Ziele verfolgen. Die unternehmerische Arbeitsintegration für Langzeitarbeitslose hat ein enormes volkswirtschaftliches und sozialpolitisches Potential. Die Schaffung von langfristigen Arbeitsplätzen ist aber auch eine sozialunternehmerische Herausforderung:

  • Mit welchen spezifischen Managementmethoden begegne ich den besonderen Umständen und Stolpersteinen?
  • Welches sind die Erfolgsfaktoren und die Perspektiven für derartige Unternehmen?
  • Wie funktionieren die Formen der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft?”

(Quelle: Zusammenfassung zum Buch „Sozialfirmen, Plädoyer für eine unternehmerische Arbeitsintegration“, 2009)

Portrait Prof. Dr. phil. Theo Wehner

Nach dem Mittagslunch referiert Prof. Dr. phil. Theo Wehner, Arbeits- und Organisationspsychologe an der ETH Zürich, zum Thema „Unternehmen im Spannungsfeld von Effizienz und Ethik – Corporate Volunteering in der Schweiz“:

“In allen Organisationen ist das weibliche Geschlecht in der Freiwilligenarbeit übervertreten. Betrachtet man die durchschnittliche Dauer des freiwilligen Engagements, fällt auf, dass die meisten Freiwilligen seit bis zu 5 Jahren bei ihrer Organisation tätig sind. Bei einem Blick auf die zusätzliche freiwillige Tätigkeit in anderen Organisationen fällt auf, dass Freiwillige sich häufig für mehrere Organisationen einsetzen. Im Vergleich zur Erwerbsarbeit erleben die Freiwilligen ihre Aufgaben als bedeutsamer. Eine überwiegende Mehrheit der Freiwilligen ist im Allgemeinen sehr zufrieden mit ihrer Tätigkeit.” (Quelle: Bericht zur Studie „Freiwillig 2011“, Erfolgsfaktoren in der Freiwilligenarbeit, 2012)

Mit Kurzreferaten und anschliessendem Podiumsgespräch runden Nationalrat Matthias Aebischer, Nadja Lang (Geschäftsleiterin der Max Havelaar-Stiftung) und Franziska Tschudi-Sauber (CEO WICOR Holding AG) das Programm am Nachmittag ab.

Portrait Victor Giacobbo

Als Special-Guest kommt zudem der Kabarettist Victor Giacobbo zum Zug. Lassen wir uns überraschen, was er über Ethik zu sagen weiss…

Wir freuen uns, Sie in Rüschlikon an unserer Impulstagung begrüssen zu dürfen.

Anmeldung über: http://www.kvz.ch/gdi

zur Quelle:
KV Bern

 

Der Artikel beleuchtet dieses topaktuelle Thema aus einem interessanten Blickwinkel. Spannend!