Bern Region

Das Asylwesen sorgt immer wieder für hitzige Diskussionen und rote Köpfe. Auch im Berner Oberland:

Vorläufig keine Asylbewerber in Berner Oberländer Gantrischhütte

Im kommenden Winter platziert der Bund keine Asylsuchenden in der unteren Gantrischhütte. Das Bundesamt für Migration (BFM) hat die einstige Militärunterkunft im Kanton Bern als möglichen Standort für ein Bundesasylzentrum vorläufig zurückgestellt.

Vorläufig werden in der unteren Gantrischhütte keine Asylbewerber untergebracht.

Vorläufig werden in der unteren Gantrischhütte keine Asylbewerber untergebracht. Bild: Urs Baumann

BFM-Sprecher Michael Glauser bestätigte am Samstag einen Bericht der TV-Sendung «10vor10» vom Freitagabend. Der Bund plante ursprünglich, maximal 200 Asylbewerber in der Gantrischhütte unterzubringen. Dies aber nur während den Wintermonaten, aus Rücksicht auf den Tourismus und die Alpsömmerung.

Die Gantrischhütte in der Gemeinde Rüschegg BE liegt in abgeschiedenem Gebiet auf 1508 Metern über Meer, mitten in einem regionalen Naturpark. Für den Rückzieher macht das BFM vor allem Kostengründe geltend. Die saisonale Beschränkung auf den Winter hätte die Nutzung der als Militärunterkunft konzipierten Hütte unwirtschaftlich gemacht, so Glauser.

Sowohl die Kosten für die Inbetriebnahme wie auch die Betriebskosten des Asylzentrums wären zu teuer ausgefallen. Bereits 2005 sollte die frühere Truppenunterkunft am Gantrisch zu einem Asylzentrum umfunktioniert werden, damals ging die Initiative vom Kanton Bern aus. Die betroffene Region setzte sich zur Wehr.

VBS verhandelt mit anderen Gemeinden

Ob die Gantrischhütte nun definitiv als Asylzentrum wegfällt, bleibt laut BFM-Sprecher Glauser offen. Man wisse nie, wie sich die Lage im Asylbereich entwickle.

Mit dem Wegfall der Gantrischhütte bleiben noch andere Armeeanlagen als Asylunterkünfte des Bundes in Diskussion, etwa in den Kantonen Aargau, Obwalden, Tessin und Waadt, wie in den vergangenen drei Monaten bekannt wurde.

Es könnten aber auch noch weitere Standorte dazu kommen, sagte VBS-Sprecherin Sonja Margelist am Samstag auf Anfrage. Nähere Angaben macht das Verteidigungsdepartement nicht. Verhandlungen mit den betroffenen Gemeinden und Kantonen seien am Laufen.

Seit der dringlichen Revision…..  Hier das Original des ganzen Artikels.

Die Frage des angemessenen Umganges mit Asylbewerbern und die korrekte Anwendung des Asylwesen wird uns auch weiterhin beschäftigen.

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